Technikdeterminismus

Neue Erfindungen fungieren nicht nur als Schrittmacher des technischen, sondern auch des sozialen Wandels.Denn auch die immaterielle Kultur (z.B. Ideen, Werte, Institutionen) wird durch neue Technologien unabänderlich zum Wandel gezwungen.

Konzept der schöpferischen Zerstörung

These nach Joseph Schumpeter, dass jede ökonomische Entwicklung aus einem Zerstörungsprozess hervorgeht, da alte Güter und Produktionsverfahren ständig durch Neue ersetzt werden (müssen). Dieses Konzept ist für ihn der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung.

Verschiedene Muster von Kreativität

Kreative Prozesse entstehen nicht aus dem Nichts heraus, sondern sind immer Rekombinationen bereits vorhandener Dingen. Zwei Muster von Kreativität sind additive (etwas wird hinzugefügt) und substraktive (etwas wird entfernt) Kreativität.

Entwicklung des Weltwissens

Das Weltwissen nimmt vor allem in den letzten Jahren auf fast allen Gebieten rasant zu, wobei lediglich die Quantität von Wissen gemeint ist, nicht zwingend die Qualität. Forscher sind sich uneins, in welchen Zeitabständen sich das Weltwissen in den Informationsgesellschaften tatsächlich verdoppelt - aktuell geht man von einer Verdopplung alle fünf bis neun Jahre aus.

Transparenz-Paradoxon

Mehr Transparenz führt nur bis zu einem bestimmten Punkt zu mehr Sichtbarkeit, bis diese sogar rasant abnimmt. Je transparenter z.B. gearbeitet wird, desto beobachteter fühlen Mitarbeiter sich und täuschen daher eher Geschäftigkeit vor, als tatsächlich produktiv zu sein.

Decision Fatigue

“Entscheidungsmüdigkeit” tritt auf, wenn wir uns zu vielen Entscheidungen gegenüber sehen. Diese treffen wir dann weniger rational - und damit schlechter.

Paradox of Choice

Zu viele Entscheidungsalternativen können die Entscheidungsfindung auch komplett verhindern. Bei einem zu großen Angebot (z.B. an Waren) fühlen Menschen sich häufig überfordert und kaufen eher gar nichts, aus Angst,sich falsch zu entscheiden.

Matthew-Effekt

Der Matthew-Effekt besagt, dass aktuelle Erfolge weniger durch Leistung als vor allem durch vergangene Erfolge möglich werden. So vereint eine kleine Anzahl von Akteuren irgendwann den größten Teil der Erfolge allein auf sich, während der Rest dagegen nicht ankommt.

Quelle: Masterplan.com

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