Rheintoechter lassen sich zum MBSR Trainer ausbilden. Einer Methode des Medical Centers der University of Massachusetts.

Oprah Winfrey, Angelina Jolie und Arianna Huffington schwören auf Mindfulness – und sind damit nicht allein: Die buddhistische Achtsamkeit ist zur trendigen Heilslehre avanciert. Der US-amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn gilt als Vater der Bewegung. Er ist zu Gast bei Barbara Bleisch. Jon Kabat-Zinn ist der «Superstar» der Achtsamkeitsbewegung. Sein Programm zur Stressreduktion wird in Kursen rund um die Welt gelehrt. Unternehmen wie Google, Walt Disney oder Monsanto offerieren ihren Mitarbeitern Achtsamkeitsmeditationen. Auch am diesjährigen WEF in Davos ermahnte Kabat-Zinn die Mächtigen der Welt, im Hier und Jetzt zu leben. Dabei entwickelte er seine Achtsamkeitslehre ursprünglich für chronisch kranke Patientinnen und Patienten, die dank der Übungen Ängste abbauen und Schmerzen besser ertragen sollen. Heute kommt die Nachfrage nach Mindfulness aber vor allem von gestressten, schlaflosen Menschen, die vor lauter Hetzerei den Moment aus den Augen verlieren.

Hier ein Interview mit Jon Kabat-Zinn bei SRF Kultur.

Barbara Bleisch fragt Kabat-Zinn: Wie viel Gelassenheit ist gesund? Und ist Meditation nur ein Mittel zum Zweck? Englische Version: https://youtu.be/uYP6OJA1Ytc