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Das mag ich an Sonntagen - die Ruhe, die man schon bei der morgendlichen Hunderunde hört, riecht und spürt. Am Gang der Menschen sieht man: Alle haben heute Zeit, nichts drängt oder stresst. in meinen Augen ist es relevant, dass wir den Sonntag als Tag der Auszeit und Ruhe haben. “Am siebten Tage sollst Du ruhen”. Ich bin bekennender Fan der Sonntagsruhe und froh, dass nicht zuletzt auch die Kirche mit dafür sorgt, dass Sonntags die Geschäfte zu bleiben und wir uns besinnen können. Körper und Geist brauchen diese Ruhezeiten, die eben auch sichtbar sind im morgendlichen Strassenbild.

Wem das Wetter heute zu schmuddelig ist, um in die Natur zu gehen und dort Ruhe und Kraft für die kommende Arbeitswoche zu tanken, der kann Natur auch hören. Sei es bei einer Meditation bei geöffnetem Fenster, bei dem man sich ein paar Minuten auf die Geräusche der Natur konzentriert. Oder zum Beispiel bei einer Symphonie, die komponiert wurde, um das Landleben und die Rufe von Nachtigall, Wachtel und Kuckuck zu repoduzieren. So wie Ludwig van Beethoven es 1807 mit der berühmten “Pastorale”, der Symphonie No. 6, gemacht hat.

Ähnlich bekannt für die musikalische Darstellung von Naturempfinden sind die “Vier Jahreszeiten” von Vivaldi. Getreu dem Motto meiner Musiklehrerin “Man hört nur, was man weiss” habe ich mir angewöhnt, immer wieder mal etwas über Musik zu lesen. Es macht wirklich einen Unterschied aus. Probiert es heute doch auch einmal aus - das Wetter ist heute ja in der Tat etwas ungemütlich:-)

Ich höre Beethoven Symphonien auf Schallplatte - Dresdner Philharmoniker, aufgenommen 1982-1983. Hier habe ich Euch eine Version angefügt mit Leonard Bernstein als Dirigent.